GPS Fahrzeugortung für Autos und LKW – erlaubt oder verboten?

Rein technisch ist die GPS Fahrzeugortung recht einfach. Sie legen einen GPS Tracker in das Fahrzeug und aktivieren die GPS-Ortung. Ab diesem Augenblick können auf Knopfdruck feststellen, wo sich das Fahrzeug befindet. Worauf Sie beim Kauf achten sollten sowie  was erlaubt ist und was nicht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Doch was so einfach ist, das hat meist einen Haken. In diesem Fall: Die heimliche Fahrzeugortung per GPS, Peilsender oder GSM-Sender ist nicht erlaubt.

Wenn Sie also per GPS-Ortung Ihre Mitarbeiter, Ihnen Ehemann oder eine andere Person klammheimlich überwachen möchten, so ist das nicht erlaubt. Sie machen sich sogar strafbar damit.

Peilsender am Auto strafbar? Was ist bei der Fahrzeugortung erlaubt?

Speditionen und ähnliche Unternehmen überwachen die Fahrzeugflotte ihrer LKW durch GPS. Diese Form der Ortung zählt zur Telematik, bei der die Bereiche Telekommunikation und Informatik miteinander gekoppelt sind.

Der Einsatz dient nicht der Kontrolle der Fahrer, sondern einen effektiven Routenplanung. Die Disponenten wissen durch das Flottenmanagement in Echtzeit, wo sich die Fahrzeuge gerade befinden und sind so in der Lage, eine optimale Planung vorzunehmen.

In dem Fall haben die Arbeitnehmer Kenntnis vom Einsatz der GPS Tracker durch den Arbeitgeber und haben der Überwachung meist im Arbeitsvertrag zugestimmt.

In solchen Fällen ist die Ortung per GPS Tracker genauso erlaubt wie bei Firmen, die aus Gründen der Planung stets wissen müssen, wo der Servicetechniker oder andere Mitarbeiter mit dem Fuhrpark gerade sind. Sofern die Mitarbeiter davon wissen und diese Überwachung akzeptiert haben, ist der Einsatz legal.

Heimliche Ortung per GPS Tracker ist meistens verboten

Sobald jemand einen PKW heimlich einer GPS Überwachung unterzieht, ist eine solche Ortung nicht erlaubt. Es ist gesetzlich nicht gestattet, ein Bewegungsprofil einer Person zu erstellen, ohne dass diese davon weiß.

Sie dürfen darum weder

  • einen Mitarbeiter
  • noch einen Ehepartner
  • und schon gar nicht eine fremde Person

mit Hilfe eines GPS-Trackers in Form einer Fahrzeugüberwachung kontrollieren.

Der Bundesgerichtshof hat geurteilt, dass der Einsatz von heimlichen Trackern verboten ist. Nur in notwehrähnlichen Situationen wäre ein solcher Einsatz gestattet. Dieses Verbot der heimlichen Kontrolle per GPS Tracker gilt auch für Detekteien.

Urteil: BGH vom 04.06.2013 – 1 StR 32/13

Die gesetzlichen Regelungen sind von Land zu Land unterschiedlich. Erkundigen sich daher bei juristischen Experten aus Ihrem Land nach der Rechtskonformität. Alternative Lösungen sind stets Observationen durch Detektive.

Erlaubt ist ein GPS System zur Eigensicherung

Erlaubt ist ein solches Gerät jedoch zur Sicherung Ihres eigenen Autos. Stellen wir uns vor, Sie haben einen sehr teuren PKW. Um einen besseren Schutz vor einem Diebstahl zu erhalten, statten viele Menschen ein solches hochwertiges Auto mit einem versteckten GPS Sender aus.

Ein derartiger GPS Diebstahlschutz am eigenen PKW ist gestattet. Mit Hilfe von Trackern können Sie den aktuellen Standort exakt feststellen. Wird das Auto bewegt erhält der Besitzer eine Benachrichtigung auf sein Handy und weiß, dass etwas nicht stimmt. Das ist dann ein effektiver Diebstahlschutz.

Damit der GPS Tracker fortwährend arbeitet, achten Sie auf eine stetige Stromzufuhr, indem Sie ihn an das Stromnetz des Autos anschließen. Bei einer Lösung per Akku müssten Sie ansonsten ständig die Akkus neu aufladen.

Wie funktioniert das GPS Tracking?

GPS steht für Global Positioning System. Das heißt in etwa Globales Ortungssystem zur Feststellung einer bestimmten Position. Ein Sender auf GPS Basis kommt in Ihre Fahrzeuge. Das Ortungssystem ist mit einer SIM-Karte ausgerüstet.

Der GPS Tracker verbindet sich mit einem Satelliten. Auf diese Art und Weise erfasst das System die Route, auf dem sich Ihre Fahrzeuge bewegen und ermittelt den aktuellen Standort.

Sie haben auch die Option, bestimmte Bereiche zu definieren, innerhalb derer Ihrer Fahrzeuge sich bewegen dürfen, Erst wenn das System registriert, dass die aktuelle Position außerhalb des gefahrenen Bereichs liegt, erhalten Sie eine Benachrichtigung per Signal oder Alarm beispielsweise per SMS live auf Ihr Handy.

Ansonsten können Sie über ein Portal die gefahrene Strecke nachverfolgen oder jederzeit eine Live-Ortung vornehmen. Sie erkennen die Position genau wie die aktuelle Geschwindigkeit. Die GPS Daten aus der Ortung werden lückenlos aufgezeichnet genau wie die zurückgelegten Strecken. Über viele Monate lassen sich so die von dem Auto zurückgelegten Strecken und Routen im Nachhinein nachvollziehen.

Fahrtenbuch mit Hilfe von GPS Trackern

Manche Firmen ersetzen durch GPS Geräte das Fahrtenbuch. Für diesen Zweck kommen keine mobilen GPS Tracker zum Einsatz, sondern solche mit einem Festeinbau.

Wenn  bei dem Festeinbau kein zu entfernender OBD-Stecker vorhanden ist, ist es nicht möglich, die Ortung mit den Fahrtenbuchaufzeichnungen zu manipulieren. Darum erkennen die Ämter die Aufzeichnungen dieser Ortungssysteme an, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Prinzipiell gibt es keine generelle Anerkennung eines elektronischen Fahrtenbuchs durch die Finanzämter. Nur wenn ein Fahrtenbuch für das Auto vom Inhalt her zu den Fahrzeiten und den zurückgelegten Strecken sowie dem Fahrer

  • lückenlos,
  • vollständig
  • und zeitnah

erfasst ist, findet es Anerkennung. Darum ist es wichtig, dass Änderungen an den Aufzeichnungen bei der Fahrzeugortung im Nachhinein technisch ausgeschlossen sind oder mindestens erkennbar sind.

Fragen Sie darum Ihren Steuerberater, welche Ortungssysteme das für Sie zuständige Finanzamt als regelkonform ansieht, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, die Fahrzeugortung mit technischen Ortungssystemen zur Fahrtendokumentation vorzunehmen.

Detektive setzen keine GPS-Ortung bei der Observation ein

Weil die GPS-Ortung ohne das Wissen des Fahrers eines Autos nicht erlaubt ist, setzt eine Detektei bei einer Beobachtung keine GPS-Technologie ein. An Stelle der Fahrzeugortung observieren Privatdetektive in herkömmlicher Form, wohin jemand fährt.

Die Überwachung erfolgt ganz normal mit einem oder mehreren Fahrzeugen, die dem Auto der zu beobachtenden Person unbemerkt folgen.

Dürfen Sie selber die GPS-Ortung zur Fahrzeugortung einsetzen?

Bei Ihren Fahrzeugen, die Ihnen gehören, haben Sie die Berechtigung, eine GPS Überwachung vorzunehmen. Allerdings ist auch in dem Fall eine heimliche Überwachung anderer Personen nicht gestattet.

Die einfache Handhabung der Sender und GPS-Empfänger sowie der Online-Portale führt dazu, dass viele Menschen eine Fahrzeugortung mittels GPS Technik vornehmen.

Welche GPS Peilsender sind gut?

Ganz fraglos gibt es nicht nur den einen guten Tracker zur GPS Fahrzeugortung. Vielmehr bieten verschiedenste Herstellern ihren Kunden hervorragende Produkte an.

Aus unserer Praxis heraus haben wir aber einen persönlichen Favoriten zur GPS Fahrzeug Ortung. Das Modell besticht durch einfache Handhabung und die schnelle Fahrzeugüberwachung. Die Kunden schätzen die Zuverlässigkeit und die genaue Angabe der GPS-Position.

Diesen Tracker zur Fahrzeugortung können Sie jetzt selber an Ihrem Fahrzeug in kürzester Zeit ausprobieren. Das Gerät können Sie gleich jetzt mit voller Geld-zurück-Garantie auf Herz und Nieren testen. Wenn Sie mit Ihrem Test zufrieden sind, behalten Sie das Gerät, sonst haben Sie ein uneingeschränktes Rückgaberecht. für eine bestimmte Zeit.

Schnell wissen Sie, ob Sie zufrieden mit der Leistung und Fahrzeugortung sind. Alle nötigen Informationen erhalten Sie mit Klick auf das Bild. Wenn Sie Ihre Sicherheit erhöhen wollen, ist eine GPS Überwachung ein bewährtes Mittel.  Das gilt für Unternehmen in gleicher Form wie für Privatpersonen. Werfen Sie jetzt einen Blick auf das GPS Ortungsgerät zur automatischen Fahrzeugortung zum moderaten Preis:

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