C. Auguste Dupin

C. Auguste Dupin war vermutlich der erste große Roman-Detektiv, der populär wurde. Er wurde von Edgar Allan Poe schon im Jahr 1841 erdacht. Da zu jener Zeit der Begriff Detektiv noch gar nicht in der im heutigen Sprachgebrauch genutzten Art und Weise bekannt war, prägte er ein neues Genre.

Dupin ermittelte in Paris und ist praktisch der Vorläufer aller späteren fiktiven Detektive. Selbst in der ersten Sherlock Holmes Geschichte im Jahre 1887 vergleicht Watson in einem Gespräch Holmes mit Dupin. Holmes antwortet darauf „Kein Zweifel, du glaubst, du schmeichelst mir mit diesem Vergleich. … Meiner Meinung nach war Dupin nur ein mittelmäßiger Kerl.“ Tja, so ein Ausspruch trotz der Tatsache, dass Dupin tatsächlich Doyle inspirierte, Sherlock Holmes zu erschaffen.

Dupin ist heute noch lesenswert

Noch heute fesseln die Geschichten und Fälle von Dupin Millionen Menschen auf der Erde. Haben Sie noch nie einen Fall von Dupin gelesen? Dann wird es aber Zeit. Schauen Sie doch einmal unten, was es von C. Auguste Dupin alles zu entdecken gibt und fangen sofort an, Ihre Leselücke zu schließen.

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C. Auguste Dupin nicht zu verwechseln mit Komissar Dupin

 In der neueren Literatur findet sich auch ein Kommisar Dupin. Dieser arbeitet bei der Polizei und muss als alteingesessener Bürger von Paris die Zwangsversetzung an – wie er meint – das Ende der Welt in die Bretagne akzeptieren. Dort ermittelt er dann auf seine ihm eigene Art. Dieser Dupin wurde von Jean-Luc Bannalec erdacht und ins Leben gerufen.

Die Namensgleichheit der beiden Ermittler kommt wohl nicht von ungefähr und der geneigte Leser mag da nicht an einen Zufall glauben. C. Auguste Dupin ermittelte als der erste aller modernen Detektive in  Edgar Allen Poes Romanen „Der Doppelmord in der Rue Morgue“  oder „Der entwendete Brief“ in Frankreich. So erkennt man eine heimliche Hommage an C. Auguste Dupin auch schon darin, dass sich der Grundgedanke von Bannalec dem von Poe sehr ähnelt. Denn in beiden Büchern wird die Tat in einem geschlossenen Zimmer begangen. Und hier wie dort liegt ein quais offenes Geheimnis in der Luft, nur erkennt es niemand.

So oder so, der „neue Dupin“ erfreut sich bei den Lesern in Deutschland einem enormen Zuspruch und schaffte es als Erstlingswerk unmittelbar in die Top 10 der Spiegel Bestsellerliste, wo sich das Buch lange hielt. Haben Sie Interesse? Dann schauen Sie doch einmal unten weiter:

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