Abrechnungsbetrug und Spesenmanipulation

Regelmäßig kommt es vor, dass Arbeitnehmer Arbeitsstunden, Kilometergeld oder angeblich angefallene Spesen bei Ihrem Arbeitgeber geltend machen, ohne die dafür erforderliche Leistung tatsächlich erbracht zu haben.

Auch wenn dem Arbeitgeber Verdachtsmomente vorliegen, so sind ihm ohne entsprechende Beweismittel meistens die Hände gebunden. Er hat in der Regel keine Möglichkeit, die gemachten Angaben selbst zu überprüfen, geschweige denn gerichtlich verwertbare Beweise zu beschaffen. Daher werden für Fälle dieser Art versierte Detektive eingesetzt, die bei einem konkreten Tatverdacht überprüfen, ob der betreffende Mitarbeiter sich des Abrechnungsbetrugs oder des Spesenbetrugs schuldig gemacht hat.

Anhand der Berichte der Detektive können alle dienstlichen Aktivitäten des Arbeitnehmers (Arbeitszeiten, Kundenbesuche, Fahrtstrecken etc.) genau überprüft und bei Verfehlungen unter Umständen ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden, bzw. die Kündigung ausgesprochen werden.

Die Kosten für den Einsatz einer Detektei können nach § 91 ZPO aus dem Grundsatz der positiven Vertragsverletzung und dem dadurch entstandenen Schadenersatzanspruch des Arbeitgebers durch den Arbeitnehmer zu erstatten sein(so etwa LarbG Mainz, 5 SA 540/99; OLG München, 11 W 1592/93; OLG Hamm, 23 W 92/92; BAG, 8 AZR 5/97).

Informationen zum Abrechnungsbetrug

Möchten Sie weitergehende Informationen haben? Erklärungen und Ausführungen zum Thema, speziell wie eine Detektei den jeweiligen Kunden helfen kann, einen Abrechnungsbetrug aufzudecken, lesen Sie auf der Seite detektive.com

Allgemeine Informationen zum Thema liefert wikipedia.de

Allgemeines zur Rechtsprechung bezogen auch auf die Thematik Abrechnungsbetrug finden Sie auf dejure.org

Was die wenigsten Betrüger bedenken: Eine Betrügerei dieser Art fällt sogar unter das Strafgesetz. Hier kommt  §263 StGB zur Anwendung.